Wir starten den August mit einem Besuch in Kistefos und widmen uns einen halben Tag der Kunstwelt. Kistefos Museum ist eine Mischung aus Industrie- und Kunstmuseum, die Anlage liegt sehr schön in der Natur eingebettet etwas nördlich von Oslo.
Mehr zur Geschichte des Museums, den laufenden Ausstellungen usw. ist auf der informativen Web-
seite (www.kistefos.com) zu finden.
Einige der Kunstwerke, welche wir während unseres Ausfluges in die Kunstwelt gesehen haben, haben wir nicht verstanden......., aber trotzdem sehenswert)
Ausstellungsgebäude ''The Twist''



Kunstwerke auf dem Museumsgelände








Im Inland von Norwegen hat sich, wie wir es uns eigentlch erhofft haben, das Wetter gebessert;
Sonne, Wolken und fast keinen Regen mehr und das bei (für uns schon warmen) Temperaturen um die 20°.

Auf dem Weg in die Region Telemark sind wir per Zufall in Vikersund an einer der grössten Sprungschanzenanlage der Welt vorbeigekommen;
7 Schanzen, davon die Grösste für die Sprünge bis 250 m ....!
Gute Gelegenheit wieder ein-mal Treppen zu steigen, nach 1'078 Stufen ist man dort, wo die Skispringer starten.....


Die nächsten paar Tage verbringen wir in der Region Telemark, dann fahren an der Südküste in Richtung Oslo.
Eindrücke vom Telemarkkanal, respektive der Schleusentreppe von Vrangfoss




In Stavern besuchen wir zuerst das neue Nedrum – Museum und dann noch den Hafen






Nach Stavern nehmen wir die von Horten die Fähre über den Oslofjord nach Moss und schauen uns den Haldenkanalen, mit den höchsten Schleusentreppen in Europa an (4 Schleusen, total über 24 m Höhenunterschied).


Nach 98 Tagen auf dem Schiff oder im Camper machen wir für 2 Tage eine Pause vom Outdoor-leben und suchen uns für 2 Tage eine feste Unterkunft. In der Nähe von Oslo und nahe an der Grenze zu Schweden geniessen wir die Vorzüge des ''Rømskog Hotell og Spa'' (www.romskogspa.no), idyllisch im Wald an einem See gelegen mit Pool's, Sauna's, Massagen und einer guten Küchenmannschaft, welche für uns sorgt.



Bevor wir Norwegen verlassen und zurück nach Schweden fahren, bleiben wir noch für 3 Tage in Oslo.
Wir schauen uns in der Stadt um, besuchen die neuen trendigen Quartiere und natürlich die Aker-
brygge am Oslofjord.



Verbringen ein paar Stunden im KonTiki Museum, welches gut über die Expeditionen von Thor Heyerdahl informiert.
KonTiki; Boot aus Balsa - Holz
Ra I + II; Boot aus Schilf

Weiteres, unbedingt in Oslo anzuschauendes Museum ist das neue Munch - Gebäude. 13 - stöckiges Hoch-haus, auf 7 Etagen Ausstellungen über Eduard Munch. Zuoberst noch ein Restaurant und eine Bar, mit Aussicht über Oslo und den Fjord.
Für Interessierte: www.munch.no






Nach Oslo fahren wir durch das schöne Eningdalen, dann entlang dem Oslofjord nach Fjällbacka und sind jetzt wie- der zurück in Schweden..
Fjällbacka hat einen tollen Camp und wir sehen seit Wochen wieder einmal die Sonne untergehen.
Nach etwas über 6'700 km treffen wir wieder im Hafen von Henån ein und zügeln aus dem Camper erneut auf die Nele. Bevor wir wieder ablegen können, sind wir 2 Tage im Hafen, Camper putzen und einen riesigen Berg Wäsche waschen ist angesagt.
Bei schönem und warmen Wetter legen wir Mitte August ab, wir wollen noch ein paar Tage Segeln und uns dabei den Schärengarten von Bohuslän, einer Region oberhalb von Göteborg, anschauen,

Da wir noch mit Segelfreunden von der Yacht "matariki" verabredet sind, ist unser ers-tes Ziel Björholmen. Gehen zu-sammen in den Park ''Skulptur-en Pilane" (https://pilane.org) anschauen.




Mit kurzen Tagesetappen segeln wir zwischen den vielen Inseln durch teilweise enge Fahrwasser und geniessen das Segeln vor dem Wind. Nachfolgend, ohne viele Worte Impressionen der letzten Segel-tage im 2026.



















Wie immer kommt der letzte Segeltag der Saison. Die letzten Seemeilen geniessen wir, nur mit der Genua vor dem Wind segelnd, bis wir in Henån an den Stegen von Orust Yacht Service, unserem Winterlager anlegen.
Wir bleiben noch ein paar Tagen im Hafen und bereiten unser Schiff auf die kommende Winterpause vor. Da wir das Wochenende erwischt haben, an welchem auf der Insel Orust alle Bootsbauer ''Tag der offenen Werften'' haben, gehen wir uns natürlich den Betrieb von Hallberg Rassy anschauen.



Nachdem wir unser Schiff gereinigt und ausgeräumt haben, mir der Werft besprochen haben, welche Arbeiten wir gerne bis zum nächsten Frühjahr erledigt haben wollen, sind wir reisefertig.
Wieder einmal verlassen wir Henån, kurze Zeit später hängt unser Schiff am Kranhaken und bereits nicht mehr im Wasser.


Bevor wir weiter nach Göte-borg fahren, kleiner Abstecher nach Smögen. Auch hier ist die Saison vorbei, der sonst volle Hafen ist praktisch leer und im Dorf hat es auch nicht viele Touristen.
Bevor wir weiter nach Göte-burg fahren, gibt es den letzten schwedischen Räkmacka - Lunch für dieses Jahr.

In Göteborg verladen wir den Bus auf die Fähre nach Kiel (15 Stunden Fahrt durch die Nacht) und geniessen eine ruhige Überfahrt bei herrlichem Wetter.





Da wir uns auf dem Heimweg noch die Meyer - Werft (www.meyerwerft.de) anschauen wollen, fahren wir über Glückstadt und machen einen Abstecher nach Papenenberg an der Ems


Impressionen vom Rundgang auf der Meyer - Werft




Nach ziemlich genau 4 Monaten endet unsere Reise wieder zuhause in Binningen.
Fazit:
Im Vergleich zu den anderen Jahren sind wir diese Saison wenig gesegelt, dafür fast 2 Monate mit dem Camper herum gereist. Norwegen und speziell die Lofoten haben uns sehr gefallen, die Landschaft ist spektakulär und der Camper das ideale Fahrzeug, zudem soll es ja auch im Norden von Norwegen schönes Wetter geben.........
Wir haben auf dem Wasser oder auf dem Land vieles gesehen und erlebt, wir sind sicher nicht das letzte Mal in den nordischen Ländern gewesen.